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SPD Stadtratsfraktion Amberg.

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SPD Stadtratsfraktion Amberg :

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Topartikel Kommunalpolitik; Besuch bei der Firma Lüdecke :

Presseerklärung zum Besuch der SPD-Stadtratsfraktion bei der
Firma Lüdecke GmbH, Amberg am 9.11.2015
Zu Gast bei den „Verbindungsspezialisten“
Auf Einladung des langjährigen Geschäftsführers der Lüdecke GmbH, Herrn Klaus Herdegen, besuchte die SPD-Stadtratsfraktion den Betrieb im Industriegebiet Süd.
Der Betrieb mit rund 130 Mitarbeitern setzt voll auf die immer noch weltweit anerkannte und begehrte Marke „Made in Germany“. Verbindungselemente für alle gängigen Kupplungssysteme, besonders für Luftdrucksysteme, werden dort hergestellt. Grundrohstoff ist Metall, aber auch Kupfer spielt eine große Rolle.
Der Erfolg des Unternehmens spiegelt sich wider an dem Neubau, der direkt an der Ohmstraße entsteht. Hier wird im großen Stil investiert, nicht nur für die Produktion, auch für die Mitarbeiter wird einiges getan.
So wird auch in den Bau einer Kantine investiert, das Unternehmen möchte gesundes, wertiges Essen für ihre Belegschaft anbieten.
In vorbildlicher Weise versteht das Unternehmen, das auch die neuen „weichen“ Faktoren eine große Rolle spielen in der Zukunft, um qualifiziertes Personal zu finden und zu halten. Auch die Kooperation mit dem Betriebsrat funktioniert aufs Beste.
„Der Betrieb versteht es, alle „mitzunehmen“, zeigte sich Simone Böhm-Donhauser beeindruckt von der Führung des Betriebes.
Im 3-Schicht-System entstehen alle Teile im Werk in Amberg, die in alle Regionen der Welt versandt werden. Alles wird am Standort verpackt und die Teile, die im modernen Hochlager zur Verfügung stehen, können „just in time“ an die Auftraggeber versandt werden. Ein Vorteil für alle Kunden. Eine aufwendige Lagerhaltung entfällt. Lüdecke kann sofort bedienen.
Mit Kunden weit über Europa hinaus, es wird zum Beispiel bis Chile versandt, zählt man rund um den Globus zahlreiche Kunden.
Damit wird nicht nur die Marke „Made in Germany“, sondern auch „Made in Amberg“ in alle Welt getragen.
„Ein Betrieb, der seines gleichen sucht, eine Erfolgsgeschichte der Amberger Wirtschaftswelt!“, so resümierte Birgit Fruth, Fraktionsvorsitzende, am Ende des interessanten Rundgangs durch das Unternehmen.
F.d.R.
Birgit Fruth
Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion

Veröffentlicht am 17.11.2015

Verkehr; BVWP 2016/2030 :

Die SPD Fraktion Amberg fordert die Aufnahme Unserer Strecke in den vordringlichen Bedarf

 

Veröffentlicht am 27.04.2016

Haushaltsrede 2016 30.11.2015


Birgit Fruth, Vorsitzende der SPD-Stadtratsfraktion
Stadtratsfraktion


Es gilt das gesprochene Wort!


Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
Liebe Kolleginnen und Kollegen,
Sehr geehrte Bürgerinnen und Bürger,
Sehr geehrte Vertreter der Medien,


Wer nichts verändern will, wird auch das verlieren, was er bewahren möchte!“
Dieser Satz unseres ehemaligen Bundespräsidenten Gustav Heinemann klingt heute aktueller denn je!

Unser Land, ganz Europa, ja eigentlich die ganze Welt befindet sich im Moment in einem radikalen Umbruch.
Ein Umbruch an Werten, an Meinungen, an Handeln und Tun.
Nichts erscheint dieser Tage so, wie es einmal war.
Wir alle haben noch die Ereignisse von Freitagnacht, dem 13.11., in Erinnerung. Wir alle denken noch mit Gänsehaut an den furchtbaren Terror-Anschlag in Paris.
Viele Bürgerinnen und Bürger sehen mit Angst und Zweifel in die Zukunft. Geschürt durch diese Terroraktionen.
Wir alle, alle Bürger dieses Landes, auch hier in unserer schönen Stadt Amberg, sind davon betroffen.
Einschüchtern dürfen wir uns von diesem Terror aber keinesfalls lassen. Unser Freiheitsgedanke darf in keinster Weise in Frage gestellt werden. Unsere freiheitliche demokratische Grundordnung darf von solch Fanatikern nicht ausgehebelt werden.
Auch dürfen wir diese Terrorakte nicht in Verbindung bringen, mit dem vielen Leid, das sich rund um das Thema Flüchtlinge abspielt. Wir dürfen das nicht vermengen. Darin liegt hochexplosiver Sprengstoff, da zündelt man, wenn man beide Themen miteinander verbindet.
Gerade vor diesem Terror fliehen doch die Menschen, die jetzt in unser Land kommen!
Die Ereignisse rund um die Flüchtlingsdramen erschüttern uns nun schon seit Monaten und halten uns in Bann. Das spiegelt sich auch in unserer kommunalpolitischen Arbeit wider.
Auch in unserer Stadt wird es aus diesem Grund Veränderungen geben.
Viele Entscheidungen, die getroffen werden müssen, müssen unter dem Blickwinkel der Menschlichkeit und auch aus sozialer Ausgewogenheit entschieden werden.
Dies stellt uns alle vor große Aufgaben und noch nie da gewesenen Herausforderungen.
Wir, die SPD Stadtratsfraktion, begrüßen vor allem die humanitären, vielmals ehrenamtlichen, stillen Engagements innerhalb der Stadt. Ohne diese ehrenamtlichen Tätigen, würde schon lange „Land unter“ in Sachen Flüchtlinge sein.
Wir, die in Amberg und vielerorts anderswo in Deutschland alleingelassen worden sind von der Bundes- und Landesregierung, meistern jedoch die Herkulesaufgabe Integration Flüchtlinge aufs Beste.
Die Ankunft, die Willkommenskultur, die erste Unterbringung, das war nur die Spitze des Eisberges an Arbeit, was auf Amberg zukam und zukommen wird.
In Amberg verliefen diese Aktionen ja fast geräuschlos. Ohne großes Aufhebens und Aufsehens wurde daran gearbeitet, die neuen Mitmenschen zu empfangen und humanitär zu versorgen. Da möchte ich mich nochmals ganz herzlich bei den vielen ehrenamtlich Engagierten in unserer Stadt bedanken. Ohne sie wären diese Herausforderungen nicht zu stemmen gewesen. Vielen Dank für Ihren unermüdlichen Einsatz! Da beweist Amberg einmal mehr, dass sie mit Recht eine liebenswerte Stadt ist. Chapeau vor diesen Bürgerinnen und Bürgern!
In erster Linie sehen wir, die SPD Fraktion, den daraus erwachsenden enormen Bedarf an Wohnraum. Vor allem die Erstellung von sozialem und Mehrgeschoss-Wohnraum, den wollen wir in Fahrt bringen. Sei es mit der städtischen Tochter oder auch den Wohnungsbaugesellschaften vor Ort, mit denen man ins Gespräch kommen muss.
Amberg braucht bezahlbare Wohnungen, für jedermann! Es darf nicht nur ein kleines, ein privilegiertes Klientel an Immobilien-Interessenten bedient werden. Gerade die mittlere und untere Einkommens-Schicht unserer Gesellschaft ist da seit Jahren nicht befriedigt worden.
Weitere Schwache unserer Gesellschaft sind die Behinderten, die älteren Menschen, die Bürger, die mit einem Handicap leben müssen. Auch an die denken wir.
Die SPD-Stadtratsfraktion plädiert für Barrierefreiheit in allen öffentlichen Gebäuden der Stadt Amberg. Deswegen auch der entsprechende Antrag zum Haushalt dazu.
Angefangen beim Stadttheater, das immer wieder zum Trauerspiel wird, sobald ein Behinderter dieses besuchen möchte. Wir fordern den endgültigen Um- und Ausbau dieses Gebäudes!
Inklusion darf keine Worthülse sein, die gerne verwendet wird, um schlechtes Gewissen zu kaschieren. Wir müssen anpacken, damit allen Menschen in Amberg die gleichen lebenswerten Bedingungen geboten werden können.
Aber nicht nur im kulturellen Bereich fordern wir dies. Auch die Schulen sind davon betroffen. Wer integrative Klassen fordert, muss auch die Bedingungen dazu schaffen. Darum nehmen wir Bezug auf einen Antrag aus dem Jahr 2011, in dem die SPD Fraktion bereits schon damals die Überprüfung aller öffentlichen Gebäude auf Barrierefreiheit in Amberg gefordert hat. Wir schreiben nun das Jahr 2015, es kann sich jeder überlegen, was bis jetzt geschehen ist. Hier legen wir nach! Vor allem sehen wir uns von unserem Ministerpräsidenten Horst Seehofer unterstützt, der eine Barrierefreiheit in Bayern bis 2020 vollmundig versprochen hat. Dann kann es ja nur positiv vorangehen…?
Die Wüsche und Anregungen unserer nächsten Generation kann man konkretisieren:
Ein Anfang wäre da ein Umbau unseres bereits vorhandenen Sportzentrums „Am Schanzl“. Eine Heimstatt zu schaffen für alle Sportarten, auch ohne Vereinszwang! Nicht nur für unseren erfolgreichen FC Amberg, nein auch für Underdog Sportarten, die auch ihre Berechtigung haben. Ich denke dabei an den Bau des Skaterparks und Dirtparks, den wir im Antrag zum Haushalt gefordert haben.
„Wer in Bildung investiert, der investiert in die Zukunft!“
Getreu dieser Aussage haben wir deshalb zwei Anträge zu Schulen in unserer Stadt gestellt. Dem neuen Schulsystem mit Ganztagesbetreuung geschuldet, sehen wir vor allem an der Albert-Schweitzer-Schule Bedarf, junge Menschen dementsprechend verpflegen zu können. Dazu gehört auch eine entsprechende Unterbringung.
Auch das Schulhaus Raigering, von vielen schon totgesagt, erfreut sich nach wie vor großer Beliebtheit. Eine Ertüchtigung der Turnhalle ist zwingend geboten, hier profitieren vor allem unsere Kleinsten aus Amberg.
Erfreut zeigen wir uns, dass beim Thema „Kinderhort St. Georg“, die CSU mit uns am gleichen Strang zieht und einen längst schon überfälligen Umbau auch als notwendig erachtet. Die Kinder werden es uns danken!
Positive Signale möchte die SPD Fraktion auch setzen, wenn es um das Thema Belebung Innenstadt nach Feierabend geht. Wir wollen keine Stadt, in der die sogenannten „Gehsteige hochgeklappt“ werden! Auch hier muss die Stadt endlich einmal Flagge zeigen, Flagge zeigen für neue Gastronomie, für neue innovative Ideen. Ideen die nicht gleich im Keim erstickt werden, wenn es um die ersten Beschwerden geht. Das muss man auch mal aushalten können. Auch im Rathaus und in der Verwaltung.
Die SPD-Stadtratsfraktion möchte alles daran setzen, keine tote Innenstadt erleben zu müssen!
Ein Ziel, das wir alle schon lange herbei sehnen, ist die Wiederbelebung des Bürgerspitalgeländes!
Diese Jahrhundert-Entscheidung für unseren Souverän, den Stadtrat, ist geprägt von vielen langen Diskussionen.
Jetzt sind wir auf einem Weg, der für Amberg ein Meilenstein sein wird. An einer Stelle, welches gerne auch als das Filetstück bezeichnet wird, entsteht für unsere Bürgerinnen und Bürger neues Leben. Und wie ich und meine Fraktion hofft: Pulsierendes Leben!
Auch bei diesem Thema wünsche ich unserem Stadtrat, dass wir die richtigen, zukunftsorientierten Entscheidungen treffen. Zu Gunsten des Gemeinwohls und nicht zu Gunsten eines Einzelnen oder einer kleiner Gruppe.
Ein Attribut, das meiner Partei vermeintlich immer nachgesagt wird, „dass wir nicht mit der Wirtschaft können“,, habe ich, haben wir im Laufe dieses Jahres ad absurdum geführt. In vielen Betriebsbesuchen konnten wir die Aufgeschlossenheit der SPD gegenüber der Amberger Wirtschaft bekräftigen und ausbauen.
Unsere Stadttochter Gewerbebau fördert seit Jahren vorbildlich die Amberger Wirtschaft. Da lassen wir uns auch nichts Gegenteiliges in den Mund legen…
Doch meiner Fraktion geht die Betreuung von Firmen noch nicht weit genug. Wir wollen auch Lieschen Müller die Gelegenheit geben, ihre Geschäftsidee an den Mann oder Frau zu bringen.
„Alles aus einer Hand!“ – ein alter Kaufmannsspruch, der für Amberg, aktueller denn je gelten sollte!
Jeder geschäftswillige Interessent muss willkommen sein in Amberg. Muss unterstützt werden, auf neutralem Gebiet, ohne monetäres Interesse, ohne gewinnoptimiertes Denken. Selbst die absurdeste Idee muss durchdacht werden können und dürfen!
Amberg kann es sich nicht mehr leisten, auch nur einen potentiellen Geschäftsmann den Rücken zu kehren und woandershin ziehen zu lassen!
Aus diesem Grund forderte die SPD Stadtratsfraktion, wie bereits im letzten Haushalt, eine Stabsstelle Wirtschaftsförderung. Eine Stabsstelle, die ihre ganze Kraft darin einsetzt, alle Interessenten an die Hand zu nehmen und neutral zu beraten.
Ein wichtiger Baustein für den Erfolg einer Stadt!
Auch flammende Reden gegen diese Haltung ändern nicht die einstimmige Meinung der SPD Fraktion!
Die negative, demokratische Entscheidung gegenüber unserem SPD Haushaltsantrag zur Errichtung einer Stabsstelle Wirtschaftsförderung akzeptieren wir selbstverständlich. So ist Demokratie. Verstehen werden wir sie nicht.
Amberg hat einmal mehr eine Chance vertan!
Die Schulnote 2,37 vergaben erst kürzlich örtliche Unternehmer, im Verbund der IHK, als es um die Zufriedenheit mit dem Standort Amberg ging. Besonders in der Innenstadtentwicklung sieht man, ich zitiere: „dass Amberg noch dringend Hausaufgaben zu machen hat“. Da sollten wir auch einen höheren Anspruch haben, Luft nach oben ist noch.
Die Zukunft wird es zeigen, ob allein ein Namenswechsel der Stadttochter, so wie von der CSU beantragt und gefordert, die Allheilsbringung für die Amberger Wirtschaft mit sich bringt.
Ein weiteres Projekt, welches wir verfolgen werden, ist die Diskussion und die weitere Vorgehensweise in Sachen Interkommunales Gewerbegebiet Ursensollen.
Die SPD Fraktion versteht den Antrag der CSU nicht ganz, denn die Sprachregelung, die die CSU hier fährt, können wir nicht nachvollziehen. Im Antrag der CSU heißt es kryptisch, „dass die Realisierung des interkommunalen Gewerbegebietes in Ursensollen immer noch nicht in Sicht ist.“
Eine These, die meine Fraktion mehr als verwundert.
Aus diesem Grund fordere ich bei diesem Thema eine Protokollnotiz zu erstellen und meine Aussagen dazu so festzuhalten.
Die Priorisierung für das Interkommunale Gewerbegebiet Ursensollen ist anzustreben!
Für die SPD Fraktion ist das interkommunale Gewerbegebiet Ursensollen als Nummer eins unter anderen Interessenten zu sehen. Daran ist weiter zu arbeiten und anzuknüpfen. Hier wurde schon viel an Vorab-Leistung der Verwaltung investiert.
Dieser Standort ist für Amberg auch geostrategisch die beste Lösung, so sieht das die SPD-Stadtratsfraktion Amberg.
Neben der Wirtschaft ist auch der Tourismus ein Standbein, welches wir für Amberg noch besser ausgebaut wissen möchten.
Gelegen am 5-Flüsse-Radweg fristet der Abschnitt rund um Amberg ein eher stiefmütterliches Dasein. Wenn man punkten möchte, am hart umkämpften Markt Tourismus, dann muss doch am Elementarsten angefangen werden, den Hinweisschildern.
Neben dem geforderten Fußgängerleitsystem, das auch schon lange auf sich warten lässt, ist das Radwegenetz, ganz oben auf der To Do Liste, die wir der Verwaltung mitgeben möchten.
Ein weiteres Augenmerk sollte nach unserer Auffassung die energetische Ausrichtung in Bauprojekten sein.
Ein guter und wichtiger Anfang ist die Installation des Klimamanagers, ein Antrag der SPD-Fraktion im laufenden Jahr. Diese Ideen dazu müssen jetzt weiter gesponnen und umgesetzt werden!
Da müssen wir dran bleiben. Wir fordern Bauprojekte in Holzbauweise, mit Nachhaltigkeit. Ein guter Einstieg, eine Werbung dazu könnte ein öffentliches Gebäude, z.B. bei einem Turnhallenbau sein. Die Stadt sollte gerade hier mit gutem Beispiel vorangehen. In vielen bayerischen Städten ist das schon möglich! Warum nicht in Amberg? Gerade der Rohstoff Holz liegt in unserer Stadt doch direkt vor der Haustüre. Warum nutzt die Stadt diese einmalige Gelegenheit nicht besser?
Ganz oben auf der „Bau-Wunschliste“ der SPD-Stadtratsfraktion steht natürlich der Baubeginn des Parkhauses an der Marienstraße. Ein unbedingtes MUSS für diesen Bereich! Aus den Fehlern der vergangenen Jahre sollte man lernen, die Verdichtung in diesem Bereich muss einhergehen mit den dementsprechenden Stellplätzen. Dem
Unternehmertum wurden hier von Seiten der Stadt beste Bedingungen geschaffen. Auch der Bürger muss bedacht werden. Und sei es „nur“ mit Stellplätzen.
Die unbefriedigende Situation in Sachen Parken zieht sich weiter von der Marienstraße Richtung Bahnhof. Dort wartet man seit Jahren vergeblich auf „Park & Ride“. Oder sollte es in Amberg etwa eher „Park & Wait“ heißen? Seit Jahren schlummert dieses Thema im Dornröschenschlaf vor sich hin.
Auch hier müssen wir dringend anpacken, damit was vorangeht, dass Lösungen gefunden werden. Auch der Pendler ist ein Amberger Bürger!
Aus diesem Grund stellt meine Fraktion auch den Antrag „Anbindung der Altstadt an die Marienstraße“!
Wie lange sollen wir noch zuwarten, ob die DB uns gnadenhalber in ein Bauprogramm einbezieht? Wie lange sollen wir noch warten, damit endlich die unleidliche Situation rund um den Bahnhof entschärft wird? Einige überregionale Mandatsträger versuchen da seit Jahren ihr bestes, aber man muss leider sagen, da wurde seitens der CSU auf ganzer Linie versagt! Auch eine CSU konnte nicht verhindern, dass in Sachen Bahn der „Zug in Amberg“ abgefahren ist! Ja, Wahrheit tut halt manchmal weh…
Handeln möchten wir jetzt selbständig! Zumindest was die Anbindung der Altstadt mit dem Bergviertel und der Marienstraße anbelangt.
Der Durchstich von der jetzigen Bahnhofsunterführung hinüber zur Marienstraße ist für uns ein Muss.
Wir wollen diesen Durchstich, damit zusammenkommt, was zusammengehört.
Das Konkurrieren um mehr Frequenz zwischen Dienstleistungszentrum Marienstraße und Altstadt soll somit der Vergangenheit angehören, wenn beide bestens miteinander verbunden sind.
Vom Altstadtring zurück wieder in den Innenbereich:
Vor Jahren bei der Landesgartenschau noch mit „Leben am Fluss“ beworben, ist es doch sehr still an unserer Vils geworden. Außer den Plättenfahrten ist nicht viel geboten auf unserem Fluss, der unsere Stadt doch so prägt.
Dem wollen wir entgegenwirken. Mit bereits einigen Aktionen hat die SPD das Kleinod „Schiffgasse“ in den Fokus gerückt. Dort sehen wir ein enormes Entwicklungspotential, das leider noch völlig ungenützt ist.
„Leben am Fluss“ heißt, vor allem Menschen dort hinzubekommen. Der Anfang wurde bereits mit der Verkehrsberuhigung gemacht. Doch das ist uns zu wenig. Die SPD Fraktion sieht hier Bedarf an Tages-Gastronomie und Kleingewerbe.
Die Stadt muss hier Anreize geben, Investitionen zu tätigen! Und auch gutes Vorbild sein, mit einem eigenen Engagement an dieser Stelle.
Eine weitere Bereicherung für unsere Stadt wird das von uns beantragte „Mensch-ärgere-Dich-nicht-Spiel“ sein. Am bereits sehr gut angenommenen Freizeitbereich zwischen ACC und Kneipp-Anlage würde dieser Abschnitt der Stadt noch mehr aufgewertet werden.
Die Ideen zu diesem Projekt begeistern bereits jetzt viele Amberger, die Reaktionen dazu in den sozialen Netzwerken geben dem Thema Recht.
Sehr geehrte Damen und Herren,
die SPD-Stadtratsfraktion stimmt dem Haushalt der Stadt Amberg für das Haushaltsjahr 2016 und dem Haushalt der Otto-Karl-Schultz-Stiftung für das Jahr 2016 zu.
Zum Ende meiner Gedanken zum Haushalt 2016 möchte ich noch auf unser Arbeiten, auf unsere Zusammenarbeit hier im Gremium eingehen.
Zu Beginn des Jahres als Greenhorn in das Haifischbecken Politik geworfen, konnte ich mich auf einige Konstanten in diesem Jahr verlassen.
Ich möchte heute die Gelegenheit nicht versäumen, mich zu bedanken. Zu bedanken bei denjenigen, die mich von Anfang an unterstützt haben. Die mich von Anfang an ernst genommen haben, die mich mitgenommen haben auf die spannende Reise „Kommunalpolitik“.
Mein erster Dank gilt natürlich meiner eigenen SPD-Fraktion. DANKE! Für Eure Loyalität und Eure Unterstützung und Euer Engagement!
Danke sagen möchte ich auch bei unserer Verwaltung, allen voran bei unseren Referenten und bei allen Mitarbeitern der Stadt Amberg! Danke für die Hilfestellung bei Anfragen und fachlichen Fragen. Für die Kooperation mit meiner Fraktion und die Antworten auf meine vielen Fragen.
Ein ganz besonderer Dank gebührt meiner Meinung nach Herrn Weigert! Er hat sich in kürzester Zeit mit dem Haushalt befasst und erfüllte das mit Bravour.
Bedanken möchte ich mich aber auch bei unserem Kooperationspartner, der trotz oft und deutlich unterschiedlicher Meinung, sich (bis jetzt) fair gegenüber uns verhalten hat.
Auch Sie, Herr Oberbürgermeister, beziehe ich selbstverständlich in den Dank ein. Danke für Ihre Diskussionskultur und Ihr Engagement für unsere Stadt!
Danke auch an die vermeintlich kleinen Gruppierungen, auch hier war die Kommunikation immer auf Augenhöhe und konstruktiv.
Mein Dank gilt auch den Vertretern der Medien! Ihnen sei gedankt, dass Sie sich für unsere ehrenamtliche Arbeit interessieren und immer objektiv und sachlich von unserem Wirken berichten.
Es stehen viele neue Herausforderungen für uns alle an! Ich hoffe sehr, dass wir alle Entscheidungen zum Gemeinwohl unserer Bürgerinnen und Bürger auch im neuen Jahr treffen werden. Ich freue mich auf mutige, positive und wegweisende Entscheidungen für Amberg!
Ich wünsche mir für unsere schöne Stadt Amberg, dass auch das Jahr 2016 ein friedvolles, ein glückliches und ein erfolgreiches Jahr werden wird.


Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit!


Birgit Fruth
Fraktionsvorsitzende

Veröffentlicht am 30.11.2015

Der Umweltpreis 2015 wurde heute an Herr Metz Johann und Rudolf Leitl vom Landesbund für Vogelschutz.

Die SPD Fraktion begrüßt die Vergabe an die beiden Preisträger. Beide Preisträger heben hervorragende ehrenatliche Arbeit im Bereich des Vogelschutzes und dem Schutz der Fledermäuse getan. Dafür noch einmal herzlichen Dank.

 

 

Weiter Themen der Sitzung waren 

Landschaftsschutzgebiet Ammerbachtal

Ausschreibung Parkdeck Marienstrasse

Bebauungsgebiet am Eichenhain

Die von der CSU bevorzugte Variante 1 wird mit 19 zu 18 Stimmen beschlossen, die SPD stimmt geschlossen dagegen.

Veränderungssperre Gewerbegebiet Ost

Tiefgaragenzufahrt.

Abstimmung  25 zu 11Stimmen für eine Zufahrt über die Bahnhofsstrasse als weitere Möglichkeit

Veröffentlicht am 23.11.2015


Dog Stations an weiteren Standorten



Die SPD-Stadtratsfraktion beantragt, 5000 Euro für die Anbringung weiterer 25 Dog Stations in den Stadtteilen.
Nachdem die SPD-Stadtratsfraktion im Frühjahr 2009 zum wiederholten Male die Aufstellung von sog. „Dog Stations“, mit deren Hilfe die Entsorgung von Hundekot im Stadtgebiet von Amberg verbessert werden könnte, beantragt hatte, wurde in diesem Jahr gehandelt. Im Nachtragshaushalt 2010 wurden 5000 Euro für die Aufstellung eingestellt, im Jahre 2011 weitere „Dog Stations“ aufgestellt.
Das Problem der Hinterlassenschaften von Vierbeinern auf den Gehwegen und in den Grünanlagen, ein permanentes Ärgernis für viele Bürgerinnen und Bürger, wurde damit spürbar verbessert – wie erste Reaktionen von Bürgern und Bauamt im Frühjahr zeigten.
Diesen richtigen Weg sollten wir weiter beschreiten.

 


Ortsmitte Raigering mit Spiel- und Bolzplatz


Die SPD-Stadtratsfraktion beantragt die Gestaltung eines neuen Ortskerns auf dem ehemaligen Gelände des SV Raigering unter Berücksichtigung eines Spiel- und Bolzplatz in der Forstamtstraße.
Mit der Verlagerung der Spiel- und Trainingsstätten des SV Raigering wurde ein großes Areal mitten im Stadtteil Raigering frei. Durch die Offenlegung des bisherigen Kanals aus Gründen des Hochwasserschutzes wurde bereits eine erste prägende Struktur geschaffen. Diese seltene Gelegenheit muss genutzt werden, um den bisher fehlenden Ortskern als Treffpunkt von Jung und Alt anzulegen und entsprechend zu gestalten.
Als Zeichen junge Familien so gut wie möglich zu fördern und sich deren Belange anzunehmen, soll ein wesentlicher Bestandteil dessen ein neuer Ortskerns sowie ein weitläufiger Spiel- und Bolzplatz werden, der sowohl den Bedürfnissen von Kindern als auch Jugendlichen gerecht wird. Die Lage in der Nähe des neu eröffneten Kindergartens mit Kinderkrippe ist für Besuche durch die Kindergartenkinder optimal.
Die Neugestaltung der Ortsmitte bietet eine gute Gelegenheit das Zusammenleben vieler Generationen zu fördern und deren Kommunikation zu unterstützen.


Holzbauprogramm (CO2-Bonus / Amberger Holz)

Die SPD-Stadtratsfraktion beantragt die Erstellung eines Konzeptes zur Förderung von Holz beim Neubau und Sanierung („Holzbau-Programm“).
1. CO2-Bonus:
Ziel ist die Förderung einer langfristigen Bindung von CO2 in Form nachwachsender Baustoffe zur Verbesserung des carbon footprint durch einen CO2 Bonus (Stadt München 2013, 30 Cent/kg CO2).
2. Amberger Holz:
Ziel ist die Förderung der Verwendung von Amberger Holzes („Holz der kurzen Wege“) aus dem Stadtwald analog dem Baulandprogramm (tilgungsfreie Stundung von Teilen des Kaufpreises)
Holz ist der Baustoff mit der bestmöglichen CO2-Bilanz. Der CO2-Bonus prämiert den Einsatz nachwachsender, Kohlenstoff speichernder Baustoffe bei Neubau- und Sanierungsvorhaben, denn CO2 wird nicht nur durch das Heizen mit fossilen Brennstoffen oder mit Holz freigesetzt, sondern auch schon durch das Bauen selbst, vor allem durch die Herstellung der Baumaterialien und Bauprodukte. Hier gibt es allerdings Unterschiede: Die meisten Baustoffe werden unter Einsatz großer Mengen Energie industriell hergestellt und setzen dabei erhebliche Mengen CO2 frei. Baustoffe aus nachwachsenden Rohstoffen dagegen setzen beim Wachsen kein CO2 frei, sondern binden es.
Der Stadtrat München hat 2013 als weltweit erste Stadt die Einführung eines CO2-Bonus beschlossen, führt aufgrund guter Erfahrungen das Programm fort. Für Amberg bietet ein CO2-Bonus eine innovative Möglichkeit zur Verbesserung des „Carbon Footpints“ unserer Stadt.
Amberg ist der größte kommunale Waldbesitzer in Niederbayern und der
Oberpfalz. Mit der Förderung der Verwendung des nachwachsenden Rohstoffs Holz aus dem Amberger Stadtwald bieten sich Potenziale für Amberger Bauherren sowie holzverarbeitende Betriebe:
- Amberger Bauherren können „Holz der kurzen Wege“ nutzen
- Stadtwald wird Bürgerwald
- Förderung der regionalen Wertschöpfung
- Finanzieller Anreiz für junge, kinderreiche Familien
- Förderung der Identifikation mit dem Stadtwald als Teil Ambergs
Hintergrundinformation zum Holzbau:
Die Verwendung von Holz als Baustoff im Wohnungs- und Gewerbebau nimmt stetig
an Bedeutung zu (Bayern (17 %, im Vergleich zu 9 % im Jahr 2003), Österreich (35
%), Skandinavien (50 %), USA (80%)). Ein Großteil der heute üblichen Bauaufgaben
vom Wohn- bis zum Gewerbebau lässt sich mit Bauteilen aus Holz umsetzen.
Die unschlagbare Ökobilanz, CO2-Einsparpotenziale von bis zu 45% gegenüber
konventioneller Bauweise und ein hervorragendes Raumklima in Holzhäusern
sprechen für sich. Selbst mehrgeschossige Bauten aus Holz sind wirtschaftlich
konkurrenzfähig und konstruktiv realisierbar (z.B. viergeschossiger Wohn- und
Bürobau mit 46 Wohnung, 2.925 m² Wohnfläche, 4.984 m² Geschossfläche, 

 

 

Hochwasserschutz

Die SPD-Stadtratsfraktion beantragt den Hochwasserschutz für die Amberger Bürgerinnen und Bürger stärker zu priorisieren und rascher umzusetzen. Ziel ist es, bis spätestens 2017 die am stärksten von den Hochwassern der letzten 30 Jahre betroffenen Stadtteile Ammersricht und Raigering (West) durch entsprechende bauliche Maßnahmen zu schützen.

Die Auswirkungen des Klimawandels treffen Mitteleuropa insbesondere durch längere Trockenperioden und Witterungsextreme. Neben orkanartigen Stürmen bedeuten vor allem Starkregenereignisse und in der Folge rasch ansteigende Pegel und überlaufende Abwasserkanäle eine zunehmende Bedrohung für Leib und Leben sowie Sachwerte.
Die Stadt Amberg hat insbesondere nach den extremen Hochwassern der Jahre 2002, 2011 und 2013 mit schwerwiegenden Schäden in den Stadtteilen Ammersricht und Raigering bereits erfolgreich Hochwasserschutzmaßnahmen (Krumbach, Raigering Ost) durchgeführt.
Diese Anstrengungen dürfen nicht nachlassen. Insbesondere in den Schadensschwerpunkt am Nord- und Osthang des Mariahilfberges, Ammersricht und Raigering, ist dem Hochwasserschutz sowohl in zeitlicher wie auch finanzieller Hinsicht Priorität einzuräumen.
Die erforderlichen Planungen sind 2016 durchzuführen und abzuschließen. Für 2017 sind entsprechende Mittel, unter Ausschöpfung entsprechender Fördermittel, für die Umsetzung in den Haushalt einzustellen, so dass die Umsetzung ohne Verzug erfolgen kann.
Hochwasserschutz ist Schutz von Leib und Leben. Jede zeitliche Verzögerung bedeutet ein zunehmendes Risiko für die Bürgerinnen und Bürger Ambergs.



Energetische Sanierung Grundschule Dreifaltigkeit, Schulhaus Raigering


Die SPD-Stadtratsfraktion beantragt ein Konzept zur schrittweisen energetischen Sanierung sowie baulichen Ertüchtigung des Schulhauses Raigering insbesondere der Turnhalle.
Das Schulhaus Raigering wurde 1952 erbaut. Die Turnhalle wurde Anfang der 70er Jahre ergänzt. Mitte der 80er Jahre wurden die Klassen 5 bis 9 in die Dreifaltigkeitsschule Amberg integriert, so dass seit dieser Zeit vier Klassen permanent unterrichtet werden.
Die Turnhalle wird neben dem Schulsport auch von diversen Sportvereinen aus der Stadt Amberg sowie durch die VHS Amberg genutzt.
Diverse Studien belegen, dass das schulische Umfeld entscheidenden Einfluss auf die Aufnahmefähigkeit und den Lernerfolg von Schulkindern hat. In Raigering trifft in idealer Weise ein fast idyllisches Umfeld mit dörflichem Charakter auf kleine Klassengrößen mit hohem Identifizierungsgrad von Lehrern, Schülern und Eltern. Schüler und Eltern schätzen ihre „Dorfschule“ mit all ihren Vorzügen.
Allerdings sind die gebäudlichen Verhältnisse in keinster Weise mehr zeitgerecht. So wurden seit dem Bau der Schule in den 70er Jahren lediglich die Fenster ausgetauscht und vor rund 20 Jahren ein Sonnenschutz an der Südseite angebracht. Die Turnhalle wird mit Nachtspeicheröfen beheizt. Die Einfassung der Festverglasung ist so desolat, dass von der Turnhalle ein Blick ins Freie möglich ist. Hitze in den Klassenzimmern im Sommer und Strahlungskälte von Fenstern und der Gebäudehülle im Winter erschweren gerade für die jungen Grundschüler Lernerfolg und Konzentrationsfähigkeit.
Um das Schulgebäude und die Turnhalle energetisch zu ertüchtigen ist ein Sanierungsplan erforderlich, der kurz- und mittelfristige Maßnahmen sowie den erforderlichen Finanzumfang aufzeigt. Ziel ist es den Schülerinnen und Schülern ein mittelfristig ansprechendes Umfeld zu schaffen, dass den ansonsten guten Rahmenbedingungen in Raigering nicht entgegensteht.
Gleichzeitig werden Energiekosten eingespart und der CO2-Verbrauch deutlich reduziert.



Anbindung des Dienstleistungszentrums Marienstraße

an die Altstadt

Die SPD-Stadtratsfraktion fordert den durchgängigen Ausbau der Bahnhofsunterführung von der Altstadt zum Bergviertel und der Marienstraße.
Nach jahreslangen erfolglosen Bemühen der Stadt Amberg, auch mit der Mitwirkung von den überörtlichen Mandatsträgern, konnte immer noch kein positives Signal dort gesetzt werden.
Die Stadt Amberg muss in eigener Zuständigkeit den Bau eines Fußgängertunnels zur Marienstraße planen und realisieren. Im Haushalt 2016 sind die dafür erforderlichen Mittel einzustellen. Die Sicherheit des Fußgängertunnels muss mit einer Videoüberwachung gewährleistet sein.
Langfristig fordern wir eine Umsetzung einer zweiten Unterführung in Höhe des Multiplexkinos und die Stilllegung des Fußgängerweges an der Straße Mariahilfbergweg, um dort die Straßenverkehrssitutation und die Sicherheit dort zu verbessern.

 

Übernahme von Windelsäcken

Die SPD-Stadtratsfraktion beantragt die Übernahme von Windelsäcken für Wickelkinder bis zum 3. Lebensjahr, sowie für inkontinente, pflegebedürftige Personen, die zu Hause gepflegt werden.
Immer wieder stehen Eltern und Angehörige von inkontinenten, pflegebedürftigen Personen vor dem gleichen Problem. Der zusätzliche Müll passt nicht in die Mülltonne.
Mit der Einführung von Windelsäcken gibt es hiermit ein schönes Willkommensgeschenk an Eltern, sowie für Angehörige von pflegebedürftigen, inkontinenten Personen. Eine kleine, aber effektive Erleichterung für deren Alltag.


Generalsanierung des Stadttheaters

im Hinblick auf Barrierefreiheit

Das Stadttheater Amberg erfreut sich enormer Beliebtheit bei den Amberger Bürgerinnen und Bürger. Diese Kulturstätte mit langer Tradition, ist ein Aushängeschild für die Stadt Amberg im Bereich des kulturellen Lebens.
Leider können nicht alle Menschen an Veranstaltungen in den Räumen des Stadttheaters teilhaben.
Gerade wir als öffentlicher Träger müssen uns in der Verantwortung sehen, auch den Menschen mit Behinderungen und anderen körperlichen Beeinträchtigungen die Möglichkeit zu geben, teilhaben zu können.
Aus diesem Grund begrüßt die SPD-Fraktion den bereits beschlossenen barrierefreien Umbau des Stadttheaters und die Einstellung der Planungsgelder für den Wettbewerb im Haushalt 2016.
Die SPD-Fraktion fordert die Verwaltung auf, den Umbau auch tatsächlich rasch umzusetzen und in den Folgejahren auch wirklich durchzuführen.


Errichtung einer Stabsstelle Wirtschaftsförderung

Die SPD-Stadtratsfraktion fordert, wie bereits in den Jahren zuvor, Mittel in den Haushalt einzustellen, um eine Stabsstelle Wirtschaftsförderung realisieren zu können.
Wir sind nach wie vor der Meinung, dass es unerlässlich ist, die Amberger Wirtschaft voranzutreiben und auszubauen.
Diese Stabsstelle muss im Rathaus, in direkter Nähe des Oberbürgermeisters, angesiedelt sein. Wir brauchen ein unabhängiges, neutrales, ein nicht gewinnorientiertes Denken und Handeln.
Amberg kann es sich nicht mehr leisten, auch nur einen ansiedlungswilligen Interessenten ziehen zu lassen.
Wir müssen allen Menschen gleichermaßen die Möglichkeit bieten, Geschäftsideen unbürokratisch und zügig umsetzen zu können. Dabei ist eine kostenfreie Hilfestellung aus der Verwaltung unerlässlich.
Um weiter als Oberzentrum bestehen zu können, muss dieses Konzept umgesetzt werden. Es müssen alle Möglichkeiten auch in Verknüpfung mit dem Tourismus und den Marketingstrategien der Verwaltung, ausgelotet werden.
„Alles aus einer Hand“, muss unser Ziel sein, um Investoren die Scheu vor allzu viel Bürokratismus zu nehmen.
Es muss auch bei der Stadtverwaltung einen zentralen, neutralen Ansprechpartner geben, der nicht selbst Marktteilnehmer ist und die Koordination und Lotsenfunktion übernimmt.
Eine Stabsstelle Wirtschaftsförderung, welche schon in vielen bayerischen Städten erfolgreich installiert worden ist, ist für die SPD Fraktion ein Muss, um weiter im harten Kampf um Investoren mithalten zu können.
Der Standort Amberg kann nur so erfolgreich vermarktet werden.
Abschließend möchten wir noch explizit darauf hinweisen, dass wir diese Stelle nicht in Konkurrenz zu unserer erfolgreichen städtischen Tochter Gewerbebau sehen!
Vielmehr sollte diese Stelle als weitere Möglichkeit gesehen werden, noch besser zu werden. Noch bessere Bedingungen für Amberg in der Wirtschaftskraft zu erlangen.


Förderung sozialen/- und Mehrgeschoss-Wohnungsbaus


der Mietwohnungsbau war in den letzten Jahren in unserer Stadt eine Art „Stiefkind“.
Es wurden viele neue Baugebiete, die immens wichtig waren, ausgewiesen. Es wurde Wohnraum vor allem für die Mittelschicht unserer Gesellschaft realisiert.
Die SPD-Stadtratsfraktion sieht es als gesamtsozialstaatliche Aufgabe an, auch für diejenigen Wohnraum zu schaffen, die sich keine eigene Immobilie leisten können.
Wir fordern die Verwaltung dazu auf, den Geschosswohnungsbau in Amberg voranzutreiben und konkret zu realisieren, in Zusammenarbeit mit der Stadttochter Stadtbau.
Wir brauchen bezahlbaren Wohnraum in Amberg dringender denn je!
Wir fordern, alle Möglichkeiten, auch einer Förderung seitens der Bundesrepublik oder des Freistaates Bayern, auszuloten.


Belebung der Schiffgasse

Die SPD-Stadtratsfraktion fordert die Verwaltung auf, alle Möglichkeiten zu überprüfen, um die Schiffgasse weiter zu beleben.
Die Verkehrsberuhigung und das Aufstellen von Ruhebänken an der Vils war ein erster, wichtiger Schritt um den dortigen Bereich in unserer wunderschönen Altstadt noch mehr hervorzuheben.
Allerdings sollte das nicht alles gewesen sein. Aus diesem Grund fordern wir, dass alles getan werden muss, um diesen Abschnitt noch besser zur Geltung bringen.
Die SPD-Fraktion sieht an dieser Stelle der Stadt noch enormes Entwicklungspotential, das unbedingt ausgeschöpft werden muss. Gerade im Hinblick auf den weiteren Ausbau des Tourismus muss hier gehandelt werden.
Förderung von Gastronomie wäre das eine, aber auch andere Klein-Gewerbeeinheiten würden der Straße gut tun, zumal sie oft die erste Anlaufstelle von Amberg Touristen ist. Gerade die Haltestelle der Plätten bietet hier einen Anschub zu mehr Frequenz für die Altstadt.


Antrag zum Ausbau des Radwegenetzes

Die Stadt Amberg, gelegen am „Fünf-Flüsse-Radweg“, wirbt mit diesem Namen und versucht damit Touristen in unsere schöne Stadt zu bringen.
Die SPD-Stadtratsfraktion ist der Meinung, dass rund um das Radwegenetz noch viel Verbesserungspotential besteht.
Die teilweisen maroden Hinweisschilder, die rund um Amberg stehen, sind keine Visitenkarte für unsere Stadt.
Wir fordern deshalb, die Überprüfung der Schilder, eine Verbesserung des Unterhalts der Radwege und eine Einstellung eines festen Betrages in den jeweiligen Haushaltsansatz eines jeden Jahres. Beginnend mit dem Haushalt 2016.
Der Radtourismus ist ein Instrument, welches noch viel zu wenig von der Stadt Amberg ausgeschöpft wurde. Auch hinsichtlich Bewerbung kann noch viel nachgebessert werden.
Hier muss referatsübergreifend, Bau- mit Kulturreferat, an einem schlüssigen Konzept gearbeitet werden.


Generalsanierung des Kinderhortes St. Georg

Die SPD-Stadtratsfraktion konnte sich im Herbst diesen Jahres einen Eindruck vom desolaten baulichen Zustand des Kinderhorts St. Georg machen.
Gerade weil sich die Immobilie in städtischer Hand befindet, sind wir hier besonders gefordert.
Bereits im Oktober 2001 (!) wurde der Verwaltung ein Schreiben unserer SPD-Stadtratsfraktion unterbreitet, in der wir ein unverzügliches Handeln einforderten.
Wir fordern deshalb, dass nun sofort und unverzüglich gehandelt werden muss! Der Kinderhort ist ein wichtiger Baustein zur Bildung unserer Kinder und muss auch dementsprechend ausgestattet sein.
Wir fordern eine Generalsanierung dieser Immobilie.


 Brückenschlag zur Welserstraße

mit der Ansiedlung neuer Verbrauchermärkte jenseits der B 85 und der Schließung von vielen Nahversorgern im Eisbergviertel entstand eine Lücke in der Versorgung des täglichen Bedarfs, vor allem für unsere älteren Bürgerinnen und Bürger.
Wir fordern deshalb Mittel in den Haushalt 2016 einzustellen, um einen Brückenschlag von der Seite der Katharinenfriedhofstraße hinüber zur Welserstraße, realisieren zu können.
Nicht vergessen darf man in diesen Teil der Stadt auch die vielen Schülerinnen und Schüler aus der Staatl. Realschule (ca. 1000), die hier täglich unterwegs sind.
Wir fordern deshalb auch ein schlüssiges Verkehrskonzept für die Fugger-/Gerber-/Hockermühlstraße, welches die Fußgänger und Radfahrer mit einbezieht.


Überprüfung der Barrierefreiheit in allen Schulen

Inklusion darf für unsere Stadt keine Worthülse sein. Inklusion muss umgesetzt und gelebt werden.
Die SPD-Stadtratsfraktion sieht vor allem in den Amberger Schulen noch dringenden Handlungsbedarf hinsichtlich Barrierefreiheit.
Es muss allen Menschen der Zugang zu den Schulen ohne Hilfe von anderen ermöglicht werden. Gerade im Hinblick darauf, dass versucht werden muss, behinderte Menschen in unser alltägliches Leben zu integrieren. Menschen mit und ohne Behinderung müssen in einem kooperativen Nebeneinander voneinander lernen und profitieren können.
Wir fordern deshalb die Überprüfung aller Amberger Schulen hinsichtlich Barrierefreiheit. Wir nehmen Bezug auf einen bereits im Jahre 2011 (!) gestellten Antrag der Fraktion.
Was ist seitdem passiert? Was wurde seitdem umgesetzt?
Es müssen neue Lösungen dazu gefunden werden!

 


Albert-Schweitzer-Schule


Dem neuen Schulsystem geschuldet, mit Ganztagsbetreuung, muss darüber nachgedacht werden, wie unsere Kinder in den Schulen betreut und verpflegt werden.
Die Stadt Amberg als Sachaufwandsträger ist in der Verpflichtung, Bedingungen zu schaffen, die für die Schüler den Schulalltag verbessern.
Für die Ganztagesbetreuung, insbesondere für die Verpflegung der Kinder, fehlen geeignete Räumlichkeiten.
Die SPD-Stadtratsfraktion fordert die Schaffung eines Speisessaals an der Albert-Schweitzer-Schule.
Darüber hinaus fordern wir ein Gesamtkonzept für die Schulverpflegung an den Amberger Schulen. Sowohl organisatorisch und räumlich, als auch im Sinne einer ausgewogenen Ernährung für die Kinder.


Antrag zur Barrierefreiheit und Inklusion

in städtischen Gebäuden

bereits in den vergangenen Legislaturperioden beantragte die SPD-Stadtratsfraktion, so auch am 30.10.2011, das Thema „Inklusion“ als Querschnittsaufgabe in der Arbeit der Stadtverwaltung zu verankern.
Inklusion bedeutet volle, gleichberechtigte und wirksame Teilhabe aller Menschen von Anfang an. Es geht es darum, die gesellschaftlichen Strukturen so zu gestalten und zu verändern, dass sie der Vielfalt der menschlichen Lebenslagen von Anfang an Rechnung tragen und diese somit allen Menschen – auch Menschen mit Behinderungen und Unterstützungsbedarf – gleichermaßen zugänglich sind.
Dies betrifft alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens: angefangen vom Besuch der gemeinsamen Kindertageseinrichtung, einer gemeinsamen Schule, der Information und Kommunikation bis hin zum Wohnen, Arbeiten und der Freizeitgestaltung und Selbstbestimmung bis ins hohe Alter.
Die SPD-Stadtratsfraktion sieht hier dringenden Handlungsbedarf und beantragt daher folgende Themen aktiv anzugehen:
Barrierefreiheit aller städtischen Gebäude
 Die Erstellung einer Bestandsaufnahme aller Liegenschaften und öffentlichen Gebäude unter Beteiligung von Menschen mit Behinderungen bzw. Interessensvertretungen in Bezug auf Barrierefreiheit.
 Eine Festlegung von Prioritäten der Dringlichkeit von Umbaumaßnahmen und Erstellung von Zielvereinbarungen mit zeitlichen Vorgaben, bis wann in einzelnen Bereichen Kriterien der Barrierefreiheit erfüllt sind.
Barrierefreier Wohnraum / Selbstbestimmtes Wohnen
 Intensivierung der Information und Beratung über barrierefreie Wohnungsangebote und Fördermöglichkeiten der Wohnraumanpassung.
 Etablierung eines Kompetenznetzes „barrierefreies Bauen“ in Kooperation mit Innungen, Handwerkskammern, regionalen Betrieben, Kreditinstituten und
Interessenvertretungen von Menschen mit Behinderung
 Förderung unterschiedliche Wohnformen (Wohnung, betreutes Wohnen, Mehrgenerationshäuser) für Menschen mit Behinderungen.

 

Mittelbereitstellung für eine Gedenktafel

„Mensch-ärger-Dich-nicht“

hiermit beantragen wir die Bereitstellung der Haushaltsmittel für die Anbringung einer Gedenktafel am Geburtshaus des Erfinders Josef Friedrich Schmidt.
Begründung:
Josef Friedrich Schmidt, der Erfinder des populären Gesellschaftspieles „Mensch-ärger-Dich-nicht“ wurde 1871 in Amberg geboren. Sein Spiel erfreut sich inzwischen seit über 100 Jahren weltweit großer Beliebtheit. Vielen Amberger Bürgerinnen und Bürger ist es zudem ein besonderes Anliegen, dass die Stadt Amberg den Erfinder in geeigneter Weise würdigt.
Ausgelöst durch meine Nachfrage erfolgte eine engagierte Recherche von Herrn Dr. Laschinger und wir wissen inzwischen, wo sich das Geburtshaus von Josef Schmidt befindet. Mit einer Gedenk- bzw. Hinweistafel würde auf geeignete Weise an einen großen Sohn unserer Stadt erinnert.
Gleichzeitig rege ich an, dass dieser Ort konzeptionell in einen „Stadtrundgang für Kinder und Familien“ eingebunden wird.
Gerne bin ich bereit, bei der Erarbeitung entsprechend mitzuarbeiten.


Schaffung eines Freiluftspielfeldes

„Mensch-ärger-Dich-nicht“

hiermit beantragen wir die Errichtung eines Freiluftspielfeldes „Mensch-ärgere-Dich-nicht“ im Stadtgebiet.
Begründung: Josef Friedrich Schmidt , der Erfinder dieses populären Gesellschaftspieles wurde 1871 in Amberg geboren. Sein Spiel erfreut sich generationsübergreifend auch über 100 Jahre nach dessen Erfindung großer Beliebtheit.
Vielen Amberger Bürgerinnen und Bürger ist es ein besonderes Anliegen, dass die Stadt Amberg den Erfinder, aber auch sein Spiel in geeigneter Weise würdigt.
Durch die Schaffung eines großen Spielfeldes würde dieser Sohn unserer Stadt mehr Achtung erfahren. Am Rande des Spielfeldes könnte mit einer Gedenk- oder Hinweistafel an Josef Friedrich Schmidt erinnert werden.
Dies wäre ein sinnvolles Freizeitangebot für die Kinder, Jugendliche und Familien in unserer Stadt, das zudem zu körperlicher Betätigung in der Gemeinschaft anregt. Die Größe sollte an die bereits üblichen Freiluftschachspiele angelehnt werden.
Als geeigneten Ort würde sich unserer Meinung nach der Bereich beim Kurfürstenbad anbieten.
Die Kneipp-Anlage, der Bewegungspark und das große Wiesenareal werden inzwischen generationsübergreifend von vielen Bürgerinnen und Bürgern als altstadtnaher Treffpunkt und Freizeitbereich genutzt.
Das erst kürzlich wieder freigelegte Rasenlabyrinth stellt eine sehr gute Ergänzung dar.
Diese positive Entwicklung könnte unserer Meinung nach durch ein entsprechendes Freiluftspiel erweitert werden.

 

Erstellung eines Skaterparks und Dirtparks

am sog. Jugendgipfel, der im Sommer 2015 im Rathaus stattfand, wurden die Wünsche der Amberger Jugendlichen hinsichtlich deren Interessen transparent dargestellt.
Die SPD-Stadtratsfraktion fordert, dass am Gelände „Am Sportpark“ nicht nur der Breitensport eine Heimstatt hat, sondern auch für vermeintliche Randsportarten, z.B. für die Skater.
Dort bieten sich beste Möglichkeiten, damit Jugendliche hier ihren Sportarten, ohne Vereinszwang nachkommen können.
Für die Zukunft sieht die SPD Fraktion ein Nebeneinander vieler Sportbegeisterter, die Lage neben dem Dultplatz bietet großes Entwicklungspotential, das weiter verfolgt werden muss.
Ein Bauvorhaben muss entwickelt und vorangetrieben werden.
 

Veröffentlicht am 17.11.2015

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